Kategorie-Archiv: Neuigkeiten

9. Juni 2026

Digitaler Produktpass – Der pragmatische Leitfaden für Unternehmen

Mitarbeiter analysiert Digitalen Produktpass (DPP) am Schreibtisch in der Fabrik – Pragmatische Umsetzung für den Mittelstand

1. Einleitung: Warum der DPP mehr ist als nur eine Pflichtübung

Ab 2027 wird der Digitale Produktpass (DPP) für viele Branchen in der EU verpflichtend. Doch statt ihn als lästige Regulierung zu betrachten, sollten Unternehmen ihn als Chance begreifen. Der DPP ist ein digitales Abbild eines Produkts, das alle relevanten Daten über dessen gesamten Lebenszyklus bündelt – von den verwendeten Materialien und dem CO₂-Fußabdruck bis hin zu Wartungshinweisen und Recyclingoptionen.

Für Kunden, Behörden und Recyclingbetriebe schafft der DPP Transparenz. Für Unternehmen bedeutet er jedoch weit mehr: Er ermöglicht es, Daten standardisiert und effizient zu verwalten, Compliance-Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Gerade Mittelständler können hier durch frühzeitige Umsetzung einen entscheidenden Vorsprung gewinnen.

2. Was genau ist der Digitale Produktpass?

Der Digitale Produktpass ist kein statisches Dokument, sondern ein dynamisches, digitales Abbild eines Produkts. Er begleitet das Produkt von der Herstellung über die Nutzung bis zum Recycling und enthält alle relevanten Informationen, die für die verschiedenen Stakeholder wichtig sind.

So könnte ein Hersteller von Industriepumpen im DPP nicht nur die Materialien auflisten, sondern auch Wartungsintervalle, Ersatzteilnummern und Entsorgungswege hinterlegen. Das spart nicht nur Zeit bei Kundenanfragen, sondern reduziert auch den Aufwand für Compliance-Prüfungen. Der DPP wird damit zu einem zentralen Baustein für mehr Effizienz und Transparenz in der Wertschöpfungskette.

3. Warum der DPP jetzt auf der Agenda stehen sollte

Viele Unternehmen – besonders im Mittelstand – zögern noch, den DPP umzusetzen, weil sie ihn als komplexes IT-Projekt wahrnehmen. Doch diese Annahme ist oft falsch. Tatsächlich gibt es bereits heute schlanke Lösungen, die eine Umsetzung ohne großen Aufwand ermöglichen.

Ein häufiger Irrtum ist, dass der DPP nur Großkonzerne betrifft. Doch das Gegenteil ist der Fall: Gerade kleine und mittlere Unternehmen können durch die frühzeitige Einführung des DPP Wettbewerbsvorteile sichern. Ein weiterer Mythos ist, dass die Umsetzung zu teuer sei. Dabei zeigen Praxisbeispiele, dass mit bestehenden Datenquellen und benutzerfreundlichen Tools die Kosten überschaubar bleiben.

Wer jetzt handelt, kann die Einführung schrittweise und ohne Stress angehen – und sich als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Digitalisierung positionieren.

4. Die Vorteile: Mehr als nur Compliance

Der DPP ist nicht nur eine Pflicht, sondern ein Werkzeug, das Unternehmen konkrete Vorteile bietet. Durch standardisierte Datenflüsse lassen sich interne Prozesse optimieren und manuelle Dokumentationsarbeiten reduzieren. Gleichzeitig stärkt der DPP die Kundenbindung, indem er Transparenz und Nachweisbarkeit von Nachhaltigkeit ermöglicht.

Ein Metallverarbeiter aus Bayern nutzt den DPP bereits heute, um seinen Kunden automatisch aktuelle Materialdatenblätter bereitzustellen. Das Ergebnis: 30 % weniger Anfragen an den Kundenservice und eine höhere Kundenzufriedenheit. Auch die Erschließung neuer Märkte wird durch den DPP erleichtert, etwa durch die Zusammenarbeit mit Partnern, die DPP-Daten benötigen.

5. So gelingt die Umsetzung – Schritt für Schritt

Die Einführung des DPP muss kein Großprojekt sein. Mit einem strukturierten Vorgehen können Unternehmen den Prozess effizient gestalten.

Zunächst sollte eine Bestandsanalyse durchgeführt werden, um zu klären, welche Produkte betroffen sind und welche Daten bereits vorliegen. Anschließend gilt es, die vorhandenen Daten zu strukturieren und Lücken zu identifizieren. Hier können bestehende Systeme wie ERP- oder PLM-Lösungen genutzt werden, um Doppelarbeit zu vermeiden.

Bei der Tool-Auswahl empfiehlt es sich, auf benutzerfreundliche DPP-Software zu setzen, die ohne große IT-Kenntnisse bedienbar ist. Ein Pilotprojekt mit einem einzelnen Produkt hilft, Erfahrungen zu sammeln, ohne das gesamte Portfolio umstellen zu müssen. Erst nach erfolgreicher Testphase sollte der DPP schrittweise auf weitere Produkte ausgerollt werden.

6. Wie wir Sie unterstützen können

Gemeinsam mit meinen Kollegen Oliver Hankeln und Peter Götz haben wir ein pragmatisches Beratungskonzept entwickelt, das Mittelständlern den Einstieg in den DPP erleichtert. Unser Ansatz setzt auf Praxis statt Theorie: Wir analysieren Ihre konkreten Produkte und Prozesse und zeigen Ihnen, wie der DPP ohne Bürokratie umsetzbar ist.

Dabei setzen wir auf schlanke Lösungen, die bestehende Tools und Standards nutzen, um den Aufwand gering zu halten. Unser Fokus liegt darauf, dass Sie sofortige Vorteile erkennen – sei es durch Zeitersparnis, bessere Datenqualität oder eine stärkere Position am Markt.

7. Unser Angebot für Sie

Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, bieten wir eine kostenlose Erstanalyse an. In einem 30-minütigen Call klären wir, wie der DPP in Ihrem Unternehmen umsetzbar ist. Darauf aufbauend können wir in einem Workshop einen maßgeschneiderten Umsetzungsplan erarbeiten.

Zusätzlich führen wir aktuell eine Umfrage durch, um den Stand der DPP-Umsetzung in der Praxis zu erfassen. Ihre Teilnahme hilft uns, unser Beratungsangebot noch besser auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen.

👉 Hier geht’s zur Umfrage

8. Fazit: Der DPP kommt – jetzt handeln!

Der Digitale Produktpass ist keine Bedrohung, sondern eine Chance. Unternehmen, die jetzt starten, können nicht nur Compliance-Risiken vermeiden, sondern auch Prozesse optimieren und neue Kunden gewinnen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, pragmatisch und schrittweise vorzugehen – ohne sich von der Komplexität des Themas abschrecken zu lassen.

7. Juni 2021

Termine, Termine, Termine …

Schon angemeldet?
Alle Veranstaltungen sind kostenlos und finden online statt.

Arbeitskreis Shopfloor Management (AK SFM)
09.06.2021, 16:00 – 17:00: „Kommunikation virtuell und hybrid“
21.07.2021, 16:00 – 17:00: „Führung auf Distanz“
08.09.2021, 16:00 – 17:00: „Kennzahlen im virtuellen Raum“

Campfire Talks
16.06.2021, 13:45 – 15:15: „Führungskultur“

Veranstaltungen für Young Professionals
23.06.2021, 15:00 – 16:00: „30 Dinge, die ein:e Ingenieur:in mit 30 wissen sollte“

Technik Check für die Teilnahme an ALLEN Veranstaltungen
(Login, Browser, Mikro, Kamera, Webinar Software „Showtime“ kennenlernen)
08.06.2021, 15:00 – 16:00 Technik Check
15.06.2021, 15:00 – 16:00 Technik Check
22.06.2021, 15:00 – 16:00 Technik Check

Anmelden können Sie sich für alle Veranstaltungen auf
https://training.leandirekt.de/

Wenn Sie das erste Mal an einer der leandirekt online Veranstaltungen teilnehmen, können Sie gerne den Technik Check am Vortag nutzen, damit bei eigentlichen Event garantiert alles klappt.

Phillip Crisafulli (AK SFM; 30 Dinge), Sven Geelhaar (Campfire Talks) und ich freuen uns darauf, Sie bei einer der Veranstaltungen zu begrüßen

22. April 2021

Buchen Sie Ihr leandirekt online Training jetzt noch schneller

Schon seit einigen Monaten können Sie die Online-Trainings von leandirekt direkt auf meiner Webseite buchen. Seit heute geht das noch schneller: gehen Sie einfach auf die Seite termin.leandirekt.de und suchen Sie sich gleich Ihren Wunschtermin für das Training aus. Im Angebot finden Sie das beliebte Grundlagentraining „Lean Basics“, Trainings zu einzelnen Lean-Methoden und spezielle Trainingsangebote für den Admin/Office/HR-Bereich.

Alle Themen im Detail finden Sie unter

https://www.leandirekt.de/termine/

PS: Im Gegensatz zu den meisten anderen Trainingsangeboten für Lean Themen am Markt sind alle Online-Trainings bei mir LIVE-Trainings! Das heißt, sie erarbeiten die Lehrinhalte individuell und gemeinsam mit mir als Ihrem persönlichen Lean Coach im Videocall.

Warum Sie sonst noch mit meinen Trainings keinen Fehler machen können, lesen Sie hier:

https://www.leandirekt.de/training/vorteile/

 

1. April 2021

#readytohelp 2021

Als ich heute morgen die Nachrichten gelesen habe, war die erste Meldung, dass mit sogenannten Null-Totraum-Spritzen eine weitere Dosis Impfstoff aufgezogen werden kann. Das ist gut und wird bestimmt helfen, den derzeitigen Impfstoffmangel etwas zu entschärfen. In dem Artikel wird eine Verbesserung von 16% genannt. In vielen Ländern werden diese Spritzen schon eingesetzt.

Noch besser ist, dass man solche Ideen systematisch erarbeiten kann. Das geht z.B. mit Methoden aus dem Lean Baukasten, wie sie von vielen Lean-Experten wie mir erfolgreich seit Jahren eingesetzt werden.

Aus diesem Grund erneuere ich mein #readytohelp-Angebot vom November 2020:

Kennen Sie eine Organisation oder einen Verein, der gerade jetzt in der Corona-Zeit mit wenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr leisten muss? Gerne unterstütze ich dort mit meinem Wissen und meiner Erfahrung, damit wir den Menschen schneller helfen können.

ja, kostenlos 🙂

Und um eine Sache vorweg klarzustellen: es geht nicht darum, dass Leute eingespart werden oder jemand eine Ausrede dafür hat, dass dringend benötigtes zusätzliches Personal nicht eingestellt wird. Es geht einfach darum, schneller zu werden, damit Ihre Organisation mehr Menschen helfen kann.

Denn Durchlaufzeit und Lean und Exzellenz sind nicht nur Themen in Produktion und Logistik, sondern überall dort, wo Menschen mit Leidenschaft etwas leisten.

Wem darf ich helfen?
Wer von Euch Kolleginnen und Kollegen ist dabei?

Schreiben Sie mir auf xing oder Linkedin.

Vollständige, gut strukturierte und aktuelle Daten sind die Grundlage für eine effektive Produktionssteuerung. Neben den veränderlichen Daten (Produktionsaufträge, Mengen, Termine) muss auch die Organisation der Stammdaten auf sichere Füße gestellt werden. Aus diesem Grund richtet der VDI einen neuen Arbeitskreis zum Thema Stammdatenmanagement ein. Interessierte Personen und Unternehmen können ab sofort bei dem neuen Arbeitskreis mitmachen. Weitere Informationen gibt es hier:

https://www.vdi.de/fileadmin/pages/vdi_de/redakteure/mailings/TG1_GPL_FA_Stammdaten_und_Bewegungsdaten_Flyer_final.pdf

 

3. November 2020

ReadyToHelp

#readytohelp

In diesen Zeiten, wo die Corona Pandemie uns wieder im Griff hat, ist es wichtig, dass wir körperlichen Abstand halten. Genau so wichtig ist aber auch, dass wir einander nicht vergessen und unseren Mitmenschen zeigen, dass sie nicht alleine sind.

Im Frühling hatte die Providerplattform Malt vorgeschlagen, dass freie Beraterinnen und Berater ihr Profil mit dem Hashtag #readytohelp kennzeichnen, wenn Sie ihre Leistungen für gemeinnützige Vereine und Organisationen während der Corona Krise kostenlos zur Verfügung stellen. Sofort hatte ich mich damals für diese Aktion eingetragen.

Und nun im Herbst steht die zweite Corona Welle an. Viele Beraterinnen und Berater sind wie ich bereit zu helfen. Mit dem, was man am besten kann, kann man auch am Effektivsten helfen.

Kennen Sie eine Organisation oder einen Verein, der gerade jetzt in der Corona-Zeit mit wenigen Menschen mehr leisten muss ? Gerne helfe ich dort mit meinem Wissen und meiner Erfahrung dafür zu sorgen, dass mehr geleistet werden kann. Denn Lean und Excellence ist nicht nur ein Thema in Produktion und Logistik, sondern überall dort, wo Menschen mit Leidenschaft etwas leisten.

Schreiben Sie mir bitte, wenn ich helfen kann:

https://zfrmz.eu/gvjnpRcM1Lr3HYn7iBzO

Sind Sie selbst beratend tätig und möchten bei der Aktion mitmachen? Teilen Sie doch einfach das Hashtag in Ihrem Profil und in den sozialen Medien.

#readytohelp